> Ich verstehe nicht, wie die Unternehmen auf solche horrenden Preise
> kommen.
> Wenn ich einmal davon ausgehe, dass eine CD mit sagen wir mal 18
> Songs 12,95 EUR
> kostet (Mehr gebe ich für ein Album im Musikgeschäft nicht aus), dann
> sind das 0,72 EUR pro Song. Musik aus dem Internet fehlt aber das
> “Drumherum” CD, Booklet, Hülle etc. Ausserdem ist die Musik nur in
> schlechterer Qualität (Komprimierung) erhältlich. Dies rechtfertigt
> meiner Meinung nach einen Preis, der maximal 50% der oben errechneten
> 72 Cent betragen darf, eher weniger.
> Das heisst, Preise um die 30 bis 35 Cent pro Song wären meiner
> Meinung nach angemessen.
Wovon redest Du eigentlich? Für den Erfolg eines Produktes oder einer
Dienstleistung spielen die Herstellungskosten nur eine untergeordnete
Rolle. Entscheidend ist, was der Markt (der Verbraucher) für einen
Endpreis akzeptiert. Das nennt man dann Kapitalismus (oder
Marktwirtschaft).
Das war schon bei den Neandertalern nicht anders. Für einen gut
gehauenen Faustkeil nahm man da auch nicht den Herstellerpreis eine
imaginäre Gewinnmarge, sondern das, was die Neandertaler-Kollegen
bereit waren herzugeben. Ob dabei Gewinn oder Verlust eingefahren
wurde, ist eine andere Sache.
Kein Wunder, das hierzulande wieder mal ein Rekord an Firmenpleiten
vermeldet wird, wenn Leute mit diesen Vorstellungen den Markt
betreten…
Stullkowski

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