Ich verstehe nicht, warum Deutschland, das im Gegensatz zum allgemeinen
Glauben den USA in der Telekommunikationssparte voraus ist
(Digitalisierung des Telefonnetzes, Handy-Netze und -Services), im
High-Speed-Internet hintendran ist. In den USA koennen 55 Mio.
Haushalte einen Broadband-Kabel-Internetzugang der Firma @Home
empfangen, der pro monat gerade mal 30 $ kostet (unbegrenztes
Transfervolumen, unbegrenzte Zeit, keine Einwahl, also praktisch eine
Standleitung) und einen downstream/upstream von 3 MBit/1 MBit bietet.
Ich frage mich, wieso das in Deutschland nicht realisiert wird? Die
Mittel dazu haetten die deutschen Kabelanbieter doch wohl! Der
Internetzugang per Kabel ist keine ernsthafte Alternative zu DSL,
sondern um einiges vorteilhafter!(schneller, billiger, keine Einwahl,
keine Telefonleitung noetig, da Telefonieren ueber die
Kabelverbindung…) Liegt das immer noch daran, dass die Telekom noch
betraechtliche Teile des Kabelnetzes in Besitz hat? Falls ja, dann
sollte die Regulierungsbehoerde schnellstens die Telekom dazu zwingen,
diese restlichen Stuecke zu verkaufen! Aber der rosa Riese MUSS ja
unbedingt seine Plaene durchsetzen und das schwachbruestige T-DSL auf
den Markt bringen, anstatt endlich auch mal Privatanbieter zu
beruecksichtigen, die fuer wenig Geld eine wirklich schnelle
Internetverbindung haben wollen, anstatt mit ISDN dahinzutuckern…